Bezan & Ortner

In einigen Unternehmen findet die vierte industrielle Revolution bereits statt – viele stecken noch in 3.0 – oder haben auch diese verschlafen. Wenn Ihre Kaffeemaschine morgens schon Kaffee gekocht hat, bevor Sie im Büro erscheinen, leben Sie Phase drei – wenn Ihre Maschine bereits Kaffee geordert hat, weil dieser zur Neige geht, dann ist das Internet der Dinge bei Ihnen eingetroffen. Viele Lebensbereiche der Menschen werden digitalisiert. Privat können Sie entscheiden, ob Ihnen das sympathisch ist oder nicht – im Beruf sollten Sie sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen. Willkommen in der unternehmerischen Gegenwart.

Industrie 3.0 – Aufholbedarf im Dienstleistungsbereich

Längst nicht alle Branchen haben die Automatisierung durchgängig umgesetzt. Speziell die Dienstleistungsbereiche haben einen Aufholbedarf – verglichen mit der Industrie.

Die Automatisierung durch den Einsatz von IT kennzeichnet die Phase 3.0. Die Industrie startete bereits in den 70er-Jahren, ihre Produktion auf diese Weise umzustellen. Allerdings gibt es immer noch Branchen und Bereiche die nachhinken, diese können von den aktuellsten technischen Entwicklungen im Bereich der Automatisierung stark profitieren. Gerade große Bereiche der Dienstleistungsbranche, darunter auch Banken oder Versicherungen, haben das Potenzial zur Einsparung nicht ausgeschöpft, dort sind die Prozesse in der Abwicklung oder in der Transformation zu optimieren.

Im administrativen Bereich können relativ einfach und rasch sichtbar, effiziente Lösungen herbeigeführt werden. Bezan & Ortner geht mit Ihnen pragmatisch an diese Themen heran. Schon mit verhältnismäßig geringen Veränderungen lassen sich überraschende und beachtenswerte Verbesserungen erreichen!

Von 3.0 zu 4.0

Kern der industriellen Revolution 3.0 ist bzw. war, dass vorprogrammierte Maschinen bestimmte Arbeiten und Arbeitsabläufe erledigt haben. Mit Industrie 4.0 wird die vierte Phase der industriellen Revolution bezeichnet, der die Entwicklungsstufen eins (Einführung mechanischer Produktionsanlagen mit Dampf und Wasserkraft), zwei (Massenproduktion), und die schon erwähnte Industrie 3.0 (Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung) vorangingen. Der nächste Schritt in der industriellen Fertigung wird auch mit dem Begriff „Internet der Dinge“ gleichgesetzt.

Die engere Datenvernetzung zwischen Menschen, Maschinen, Abläufen, Dienstleistungen, Produkten, etc. sorgt nun für den nächsten Quantensprung. Im Mittelpunkt steht das intelligente Produkt, das sich selbst die notwendigen Abläufe rundherum organisiert. Zentrales Element sind vernetzte, cyber-physische Systeme (CPS). Im Produktionsumfeld der Zukunft werden Anlagen,Produkte, Materialien, etc. mittels intelligenter Objekte durch die ganze Wertschöpfungskette hindurch gesteuert.

Neben allen Schritten innerhalb der Produktion integriert Industrie 4.0 die Bereiche Logistik, Finanzen, etc.. Wichtige Anwendungsfelder sind Mobilität, Gesundheit, Klima und Energie.

Bedarfsfelder & Rahmenbedingungen schaffen Megatrends

Neue Technologien, die Globalisierung, dynamische Produktlebenszyklen, die Entwicklung zur Wissensgesellschaft, Ressourcenknappheit, der demografische Wandel und auch das Risiko der Instabilität durch Terroranschläge sind Faktoren, die die Wirtschaft beeinflussen und verändern. Neue Bedarfsfelder entstehen, als Megatrends zeichnen sich Mobilität/Logistik, der Klimawandel/Energiewende und der Wachstumsmarkt Lebensqualität ab. Daraus abgeleitet wurden drei Themenfelder, die die Herausforderungen der kommenden Jahre zusammenfassen:

  • der Umgang mit der Komplexität – die hohe Produktvielfalt bedeutet einen hohen Aufwand, standardisierte Prozesse funktionieren nicht mehr.
  • Innovationsfähigkeit – der Wettlauf wird härter, aber am Grundsatz „um die Nasenlänge voraus“ führt kein Weg vorbei
  • Flexibilität – schnell und richtig am Markt zu agieren ist eine der Kernkompetenzen der Zukunft für die Unternehmen

Chancen & Risikens oder Erwartungen & Ängste

In die Entwicklung Industrie 4.0 werden aus wirtschaftlicher Sicht große Erwartungen gesetzt. Durch hohe Investitionen in 4.0-Lösungen und in die Forschung wird die Wirtschaft angekurbelt. Es werden neue Produkte und Dienstleistungen entstehen, die dem immer größer werdenden Bedürfnis nach Individualisierung entsprechen. Die Fähigkeit eines Unternehmens, schnell und variabel auf Kundenanforderungen zu reagieren, ist ein wesentlicher Wettbewerbs- und Erfolgsfaktor. Die Digitalisierung ist der Innovationstreiber für diese Fähigkeit.

Produktion sichert weiterhin die Beschäftigung – und damit den Wohlstand einer Gesellschaft. Bis 2025 wird es mit Industrie 4.0 zu einem Produktivitätssprung von 20 bis 30 Prozent kommen, prognostiziert eine Studie des Frauenhofer-Institutes. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, als Unternehmen jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen und sprichwörtlich „nicht unter die Räder zu kommen!“

Industrie 3.0 oder 4.0 – unser konkretes Angebot für Ihr Unternehmen:

  1. Businessmodell Analyse und Bestimmung der 4.0 Felder in der relevanten Branche
  2. Detaillierte Analyse der IST Situation (bottom-up) zur Bestimmung der Ausgangssituation als Basis für die Definition der konkret notwendigen Schritte für den Sprung in 4.0
  3. Begleitung der Umsetzung der definierten Maßnahmen

Get ahead – Bezan & Ortner ist Ihr Partner für Ihre Entwicklung 3.0 & 4.0!

Quellen: Frauenhofer-Institut, Gabler Wirtschaftslexikon

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